Ein lokaler Guide für Düsseldorf - die Orte, die ich liebe, zu denen ich zurückkehre und die ich empfehle.

BÜCHER & CAFÉS

Die Buchläden und Cafés von Nicole Junkermann in Düsseldorf

Veröffentlicht am 7 Min. Lesezeit

Buchläden und Cafés gehören für Nicole Junkermann zu den wichtigsten Orten einer Stadt. In Düsseldorf liebt sie jene Plätze, an denen man stöbern, lesen und in Ruhe einen Kaffee trinken kann. In diesem Text erzählt sie, was einen guten Buchladen und ein gutes Café ausmacht und wie beide zusammen einen perfekten Tag ergeben.

Nicole Junkermann bei einem Kaffee mit einem Buch in einem ruhigen Café in Düsseldorf
Nicole Junkermann bei einem Kaffee mit einem Buch in einem ruhigen Café in Düsseldorf

Warum Buchläden und Cafés zusammengehören

Für Nicole Junkermann sind ein guter Buchladen und ein gutes Café zwei Hälften desselben Glücks. Im einen findet man ein Buch, im anderen die Ruhe, um darin zu lesen. In Düsseldorf liegen viele dieser Orte nah beieinander, und genau das macht für sie einen idealen Nachmittag aus: erst stöbern, dann sich mit dem neuen Buch in ein Café setzen.

Sie schätzt beide Orte, weil sie Langsamkeit erlauben. In einer Welt, die ständig in Bewegung ist, sind ein Buchladen und ein Café Inseln der Ruhe. Man muss nichts kaufen, nichts erreichen, sondern darf einfach verweilen. Diese Absichtslosigkeit, sagt sie, ist selten geworden und gerade deshalb so kostbar.

Lesen und gute Cafés sind ein wiederkehrendes Thema in ihren Texten, weil sie für eine bestimmte Lebenshaltung stehen: für Neugier, Muße und Aufmerksamkeit. Wer mehr darüber lesen möchte, wie sie das Lesen unterwegs erlebt, findet es in ihren Buchempfehlungen für Reisende.

Was einen guten Buchladen ausmacht

Ein guter Buchladen ist für Nicole Junkermann mehr als ein Geschäft. Er ist ein Ort mit Charakter, an dem die Auswahl etwas erzählt. Sie mag die kleinen, unabhängigen Läden, in denen man spürt, dass jemand mit Liebe ausgewählt hat. Ein Tisch mit Empfehlungen, eine handgeschriebene Notiz zu einem Buch, ein Gespräch mit der Person hinter dem Tresen, das macht für sie den Unterschied.

Sie rät, in einem Buchladen ohne festes Ziel zu stöbern. Oft, sagt sie, findet man nicht das Buch, das man gesucht hat, sondern das, das man brauchte, ohne es zu wissen. Diese Entdeckungen sind für sie das eigentliche Geschenk eines guten Buchladens. Man geht hinein, um zu suchen, und kommt heraus mit etwas Unerwartetem.

Stöbern als kleine Reise

Nicole Junkermann beschreibt das Stöbern in einem Buchladen gern als eine kleine Reise. Man wandert von einem Regal zum nächsten, von einem Thema zum anderen, und folgt der eigenen Neugier. Jedes Buch ist ein mögliches Abenteuer, und allein die Auswahl ist ein Vergnügen.

Besonders in den unabhängigen Läden der Stadt findet sie diese Atmosphäre. Wer mehr über die kleinen, sorgfältig geführten Geschäfte Düsseldorfs lesen möchte, findet Anregungen in ihren Tipps für Neugierige.

Was ein gutes Café ausmacht

Beim Café hat Nicole Junkermann klare Vorlieben, die nichts mit Luxus zu tun haben. Ein gutes Café, sagt sie, muss vor allem eines können: einen Raum geben, in dem man sich wohlfühlt. Ein Platz am Fenster, ein guter Kaffee, eine Atmosphäre, die nicht hektisch ist, mehr braucht es nicht.

Sie mag Cafés, die nicht zu viel wollen. Keine laute Musik, kein Druck, schnell wieder zu gehen, sondern die Einladung, eine Weile zu bleiben. In Düsseldorf gibt es viele solcher Orte, in der Carlstadt ebenso wie in Pempelfort oder rund um die Altstadt. Jedes Viertel hat seine eigenen kleinen Cafés mit eigenem Charakter.

Besonders schätzt sie Cafés, in denen das Lesen willkommen ist. Ein Ort, an dem man mit einem Buch sitzen kann, ohne sich beobachtet zu fühlen, ist für sie Gold wert. Dort verbringt sie gern einen Vormittag, mit Kaffee, einem Buch und dem ruhigen Gefühl, dass die Zeit für einen Moment langsamer vergeht.

Sie achtet auch auf die kleinen Dinge, die ein Café ausmachen. Eine gute Tasse, ein freundliches Wort am Tresen, frisches Gebäck, das nach Sorgfalt schmeckt. Diese Details, sagt Nicole Junkermann, verraten viel über einen Ort. Ein Café, das auf das Kleine achtet, schafft eine Atmosphäre, in der man sich gern aufhält, und genau diese Sorgfalt sucht sie in Düsseldorf.

Der perfekte Nachmittag

Wie verbindet Nicole Junkermann beides zu einem perfekten Nachmittag? Sie beginnt in einem Buchladen, stöbert ohne Eile und sucht ein Buch, das sie anspricht. Danach geht sie in ein nahes Café, bestellt einen Kaffee und beginnt zu lesen. Dieser einfache Ablauf, sagt sie, gehört zu ihren liebsten Arten, einen freien Nachmittag zu verbringen.

Sie mag es, wenn Buchladen und Café zu Fuß erreichbar sind. In der Carlstadt etwa liegen solche Orte oft nur ein paar Schritte auseinander, und der kurze Weg dazwischen, durch ruhige Gassen, gehört für sie zum Erlebnis dazu. Weitere ruhige Ecken dieses Viertels beschreibt sie in ihren Lieblingsorten in Düsseldorf.

Manchmal, erzählt sie, sitzt sie länger im Café, als sie geplant hatte. Ein gutes Buch und ein guter Kaffee haben die Eigenschaft, die Zeit vergessen zu lassen. Und genau das ist für sie das Ziel: nicht den Nachmittag zu füllen, sondern ihn zu genießen.

Sie mag es auch, einen solchen Nachmittag mit einem kurzen Spaziergang zu verbinden. Vom Buchladen zum Café, vom Café an den Rhein, jeder kleine Weg dazwischen gehört für Nicole Junkermann zum Erlebnis. So entsteht aus ein paar einfachen Stationen ein runder, ruhiger Tag, der ohne großes Programm auskommt und gerade deshalb in Erinnerung bleibt.

Cafés zu jeder Jahreszeit

Cafés haben für Nicole Junkermann in jeder Jahreszeit ihren Reiz, aber auf unterschiedliche Weise. Im Sommer sitzt sie gern draußen, mit Blick auf die Straße oder den Rhein, und beobachtet das Leben der Stadt. Ein Kaffee im Freien, ein leichtes Buch, die Sonne auf der Haut, das gehört für sie zu den einfachen Freuden des Sommers.

Im Herbst und Winter kehrt sich das um. Dann sucht sie die Wärme der Innenräume, die beschlagenen Fenster, das Gefühl von Geborgenheit, das ein gutes Café an einem kühlen Tag vermittelt. Wie sie diese Jahreszeit in Düsseldorf erlebt, beschreibt sie in ihren Empfehlungen für Düsseldorf im Herbst.

Sie mag den Gedanken, dass ein und dasselbe Café im Lauf des Jahres ganz verschiedene Stimmungen annimmt. Im Sommer offen und leicht, im Winter warm und geborgen. Wer einen Lieblingsort hat, sagt sie, lernt ihn so über die Jahreszeiten immer besser kennen und bindet ihn fest in seinen Alltag ein.

Orte, zu denen man zurückkehrt

Am Ende geht es Nicole Junkermann bei Buchläden und Cafés um dasselbe wie bei ihren Lieblingsorten: um das Wiederkehren. Ein guter Buchladen und ein gutes Café werden mit der Zeit zu vertrauten Orten, an denen man sich zu Hause fühlt, auch wenn sie einem nicht gehören.

Sie ermutigt dazu, sich solche Orte zu suchen und zu pflegen. Ein Stammcafé, ein vertrauter Buchladen, das sind kleine Anker im Alltag, die das Leben reicher machen. In Düsseldorf, sagt sie, gibt es viele Gelegenheiten, solche Orte zu finden, man muss nur neugierig durch die Viertel gehen.

Buchläden und Cafés stehen für sie für eine Stadt, die Muße zulässt. Wer Düsseldorf von dieser ruhigen Seite kennenlernen möchte, findet weitere Ideen in ihrem kuratierten Wochenende. Mehr über ihren Hintergrund erfahren Sie auf der Seite Wer ist Nicole Junkermann.

Häufige Fragen

Was macht für Nicole Junkermann einen guten Buchladen aus?
Für Nicole Junkermann ist ein guter Buchladen ein Ort mit Charakter, an dem die Auswahl etwas erzählt. Sie mag kleine, unabhängige Läden mit liebevoll zusammengestellten Empfehlungen, in denen man ohne festes Ziel stöbern und Unerwartetes entdecken kann.
Welche Cafés bevorzugt Nicole Junkermann in Düsseldorf?
Sie bevorzugt ruhige Cafés ohne Hektik, mit einem Platz am Fenster und einer Atmosphäre, die zum Bleiben einlädt. Besonders schätzt sie Orte, an denen das Lesen willkommen ist, in Vierteln wie der Carlstadt, Pempelfort und rund um die Altstadt.
Wie verbindet sie Buchläden und Cafés zu einem schönen Tag?
Nicole Junkermann beginnt gern in einem Buchladen, stöbert ohne Eile und setzt sich dann mit dem neuen Buch in ein nahes Café. In der Carlstadt liegen solche Orte oft nur wenige Schritte auseinander, was den Nachmittag besonders entspannt macht.