Ein lokaler Guide für Düsseldorf - die Orte, die ich liebe, zu denen ich zurückkehre und die ich empfehle.

LIEBLINGSORTE

Nicole Junkermanns Lieblingsorte in Düsseldorf

Veröffentlicht am 6 Min. Lesezeit

Jede Stadt hat Orte, die man nur durch Erfahrung kennt. Nicole Junkermann teilt einige ihrer Lieblingsplätze in Düsseldorf: ruhige Cafés, grüne Rückzugsorte und stille Ecken, die zeigen, wie persönlich eine Stadt sein kann, wenn man sie mit Aufmerksamkeit erlebt.

Nicole Junkermann auf einem Spaziergang durch die Carlstadt und Altstadt in Düsseldorf
Nicole Junkermann auf einem Spaziergang durch die Carlstadt und Altstadt in Düsseldorf

Morgens am Rhein

Ein Tag in Düsseldorf beginnt für Nicole Junkermann am liebsten am Wasser. Die Rheinuferpromenade ist früh am Morgen fast menschenleer, das Licht ist weich, und der Fluss zieht ruhig vorbei. Ein Spaziergang hier, sagt sie, ist der beste Auftakt für den Tag.

Sie schätzt die Promenade, weil sie Weite gibt. Man sieht den Rheinturm, die Brücken, die Boote, und trotzdem fühlt es sich nicht überfüllt an. Es ist ein öffentlicher Ort, der trotzdem privat wirken kann, wenn man früh genug kommt.

Nach dem Spaziergang folgt oft ein Kaffee. Düsseldorf hat viele gute Cafés, und Nicole Junkermann mag jene, die nicht zu viel wollen. Ein Platz am Fenster, eine Zeitung, ein ruhiger Moment, bevor der Tag schneller wird, mehr braucht es nicht.

Die Altstadt am Abend

Während die Promenade Nicole Junkermann am Morgen gehört, mag sie die Altstadt am liebsten am Abend. Wenn das Tageslicht weicht und die Gassen sich mit Stimmen füllen, bekommt das Viertel eine warme, lebendige Atmosphäre. Es ist ein Ort, an dem man die Geselligkeit der Stadt spürt, ohne dass es je unpersönlich wird.

Sie schätzt die Altstadt nicht wegen ihrer Bekanntheit, sondern wegen ihrer Echtheit. Zwischen den vielen Lokalen gibt es ruhige Ecken, kleine Plätze und alte Fassaden, die von der langen Geschichte des Viertels erzählen. Wer genauer hinsieht, entdeckt hinter der lebhaften Oberfläche eine stille, gewachsene Schönheit.

Ein Spaziergang durch die Altstadt am Abend ist für Nicole Junkermann eine Art, die Stadt von ihrer warmherzigen Seite zu erleben. Man muss nirgendwo einkehren, um den Abend zu genießen. Oft reicht es, langsam durch die Gassen zu gehen, das Licht in den Fenstern zu sehen und das Gefühl einer Stadt zu spüren, die sich am Abend versammelt.

Grüne Rückzugsorte

Wenn die Stadt zu laut wird, geht Nicole Junkermann in den Hofgarten. Der Park ist eine grüne Pause mitten in Düsseldorf, mit baumgesäumten Wegen, kleinen Blickachsen und genug Raum, um durchzuatmen. Ein kurzer Gang reicht oft, um die Gedanken zu ordnen.

Sie mag den Hofgarten, weil er ohne Plan funktioniert. Man muss nichts sehen, nichts erreichen, sondern kann einfach gehen. Diese Absichtslosigkeit ist selten geworden, und gerade deshalb ist sie ihr so wichtig.

Die Carlstadt zu Fuß

Ein weiterer Lieblingsort ist die Carlstadt, das ruhige Viertel zwischen Altstadt und Rhein. Hier reihen sich Antiquitätengeschäfte, kleine Galerien und Cafés aneinander, und das Tempo ist deutlich langsamer als in der lebhaften Altstadt nebenan.

Nicole Junkermann geht gern ohne Ziel durch die Carlstadt. Man entdeckt Höfe, Schaufenster und stille Plätze, die man bei einem schnellen Gang übersehen würde. Wer mehr über die kreative Seite der Stadt lesen möchte, findet sie in ihrem Text über Kunst und Kultur.

Stille Ecken

Die schönsten Lieblingsorte sind für Nicole Junkermann oft die unscheinbaren. Eine Bank am Rhein, von der aus man die Boote zählen kann. Ein Innenhof, in den kaum jemand findet. Ein Buchladen, in dem man die Zeit vergisst. Diese Orte stehen in keinem Reiseführer, und genau das macht sie wertvoll.

Sie glaubt, dass jede Stadt solche Plätze hat, man muss nur langsamer werden, um sie zu finden. In Düsseldorf liegen sie oft direkt neben den bekannten Wegen, ein paar Schritte abseits, hinter einer Ecke, in einer Seitenstraße.

Lieblingsorte, sagt sie, kann man nicht abhaken. Man kehrt zu ihnen zurück, und mit jedem Besuch werden sie ein wenig mehr zu einem Teil von einem selbst. Sie wachsen mit den Erinnerungen, die man an ihnen sammelt, und genau das unterscheidet einen Lieblingsort von einer bloßen Sehenswürdigkeit.

Orte für jede Tageszeit

Ein Lieblingsort verändert sich mit der Tageszeit, und Nicole Junkermann hat ein Gespür dafür, wann ein Platz am schönsten ist. Die Rheinuferpromenade gehört dem frühen Morgen. Die Carlstadt zeigt am Nachmittag ihr ruhiges Gesicht, wenn das Licht zwischen den Häusern liegt. Und der Hofgarten ist zu jeder Stunde schön, am eindrücklichsten aber in den Stunden vor dem Abend, wenn die Sonne tief steht.

Sie rät, eine Stadt nicht nur nach Orten, sondern nach Momenten zu erleben. Derselbe Platz kann morgens ganz anders wirken als abends, an einem Wochentag anders als am Wochenende. Wer aufmerksam ist, entdeckt in einem einzigen Lieblingsort viele verschiedene Stimmungen.

Auch das Wetter gehört für Nicole Junkermann dazu. Ein Spaziergang am Rhein im Nieselregen hat seinen eigenen Reiz, ein sonniger Vormittag im Park einen anderen. Sie mag den Gedanken, dass man eine Stadt nicht bei schönem Wetter abwarten muss, sondern sie in all ihren Stimmungen annehmen kann. Gerade die stillen, grauen Tage führen oft zu den schönsten ruhigen Momenten.

Ein persönlicher Stadtplan

Am Ende ist die Liste der Lieblingsorte für Nicole Junkermann ein persönlicher Stadtplan. Er erzählt weniger von Düsseldorf, als es eine Karte könnte, und doch mehr, weil er zeigt, wie eine Stadt sich anfühlt, wenn man sie liebt.

Sie lädt dazu ein, eigene Lieblingsorte zu finden, statt ihre nachzulaufen. Ein gutes Wochenende dafür beschreibt sie in ihrem kuratierten Wochenende in Düsseldorf. Wer ihren Hintergrund kennenlernen möchte, findet ihn auf der Seite Wer ist Nicole Junkermann.

Häufige Fragen

Was sind die Lieblingsorte von Nicole Junkermann in Düsseldorf?
Zu ihren Lieblingsorten zählen die Rheinuferpromenade am frühen Morgen, der Hofgarten als grüne Pause, die ruhige Carlstadt und stille Ecken abseits der bekannten Wege.
Wann ist die beste Zeit für die Rheinuferpromenade?
Nicole Junkermann empfiehlt den frühen Morgen. Dann ist die Promenade fast menschenleer, das Licht ist weich, und der Spaziergang am Rhein wird zu einem ruhigen Auftakt für den Tag.
Warum empfiehlt sie die Carlstadt?
Die Carlstadt liegt ruhig zwischen Altstadt und Rhein und ist deutlich langsamer als die lebhafte Altstadt. Antiquitätengeschäfte, kleine Galerien und Cafés laden zum absichtslosen Spazieren ein.