Ein lokaler Guide für Düsseldorf - die Orte, die ich liebe, zu denen ich zurückkehre und die ich empfehle.

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Ein Wochenende in Düsseldorf, kuratiert von Nicole Junkermann

Veröffentlicht am 7 Min. Lesezeit

Wie verbringt man ein gutes Wochenende in Düsseldorf? Nicole Junkermann teilt einen entspannten Plan, der Rhein, Kunst, gute Cafés und ruhige Spaziergänge verbindet. Kein dichtes Programm, sondern eine Einladung, die Stadt in ihrem eigenen Tempo zu erleben.

Nicole Junkermann bei einem Spaziergang am Rheinufer in Düsseldorf im Morgenlicht
Nicole Junkermann bei einem Spaziergang am Rheinufer in Düsseldorf im Morgenlicht

Freitagabend: ankommen

Ein gutes Wochenende beginnt für Nicole Junkermann ohne Hektik. Der Freitagabend gehört dem Ankommen. Ein Spaziergang durch die Altstadt, ein Blick auf den Rhein bei Sonnenuntergang, ein einfaches Abendessen, mehr braucht es nicht, um in der Stadt anzukommen.

Sie rät, am ersten Abend nichts zu planen. Lassen Sie sich treiben, folgen Sie den Gassen, schauen Sie in ein Café oder eine Kneipe. Düsseldorf zeigt sich am schönsten, wenn man es nicht zwingt.

Der Rhein ist auch am Abend ein guter Begleiter. Die Promenade leuchtet im letzten Licht, die Stadt wird langsamer, und man bekommt ein erstes Gefühl für das Tempo, das dieses Wochenende bestimmen soll.

Vor der Anreise

Ein gutes Wochenende beginnt für Nicole Junkermann schon vor der Anreise, mit der richtigen Erwartung. Sie rät, nicht mit einer langen Liste anzureisen, sondern mit Offenheit. Düsseldorf ist keine Stadt, die man abarbeiten muss, sondern eine, die man auf sich wirken lassen kann. Wer mit dieser Haltung kommt, erlebt mehr.

Praktisch empfiehlt sie, eine zentrale Unterkunft zu wählen, von der aus man vieles zu Fuß erreicht. Die Stadt ist überschaubar, und gerade das Gehen gehört zu den schönsten Arten, sie kennenzulernen. Ein gutes Paar Schuhe, sagt sie, ist die beste Vorbereitung für ein Wochenende in Düsseldorf.

Auch der Blick auf das Wetter lohnt sich, aber nicht, um Pläne davon abhängig zu machen. Düsseldorf hat bei Sonne und bei Regen seinen Reiz, und ein Plan, der beides zulässt, nimmt den Druck heraus. So bleibt Raum für Spontaneität, und genau daraus entstehen oft die besten Momente eines Wochenendes.

Samstag: Kunst und Spaziergänge

Der Samstag ist der Tag für Kunst und Bewegung. Nicole Junkermann beginnt gern mit einem Kaffee, gefolgt von einem Besuch in einer Galerie oder einem Museum. Es muss nicht alles sein, ein oder zwei Orte genügen, wenn man sie wirklich anschaut.

Am Nachmittag bietet sich ein Spaziergang an, zum Beispiel durch die Carlstadt oder entlang des Rheins zum Medienhafen. Wer tiefer in die Kunstszene eintauchen möchte, findet Anregungen in ihrem Beitrag über Kunst und Kultur.

Eine Pause im Grünen

Zwischen den Stationen empfiehlt Nicole Junkermann eine Pause im Hofgarten. Der Park liegt zentral und ist der ideale Ort, um durchzuatmen, bevor der Tag weitergeht. Eine Bank, ein Buch, ein Moment der Ruhe.

Wer den ganzen Tag dem Wasser folgen möchte, findet in ihren Lieblingsorten weitere ruhige Plätze entlang des Rheins.

Sonntag: langsam ausklingen

Der Sonntag gehört der Ruhe. Nicole Junkermann mag lange Frühstücke, einen letzten Spaziergang am Rhein und das langsame Ausklingen des Wochenendes. Es ist der Tag, an dem man die Eindrücke der vergangenen Tage setzen lässt.

Ein Besuch auf einem Wochenmarkt, etwa am Carlsplatz, ist ein schöner Abschluss. Hier spürt man das echte Leben der Stadt: frische Lebensmittel, Gespräche, das unaufgeregte Tempo eines Sonntagvormittags.

Wer noch Zeit hat, kehrt an einen Lieblingsort zurück, den man am Samstag entdeckt hat. Ein zweites Mal sieht man oft mehr, und so endet das Wochenende nicht mit Abschied, sondern mit dem Wunsch, wiederzukommen.

Nicole Junkermann mag den Sonntag, weil er ohne Druck auskommt. Es gibt nichts mehr zu erreichen, nichts mehr abzuhaken. Man kann einfach sein, schauen, schlendern und die Stadt ein letztes Mal in Ruhe genießen. Gerade diese Absichtslosigkeit, sagt sie, gehört zu den größten Geschenken eines freien Wochenendes.

Essen und Genuss

Ein gutes Wochenende lebt auch vom Essen, und Düsseldorf hat hier viel zu bieten. Nicole Junkermann mag es, wenn Essen nicht kompliziert ist, sondern gut gemacht. Ein frisches Frühstück, ein einfaches, ehrliches Mittagessen, ein schönes Abendessen ohne große Inszenierung. Es geht ihr nicht um Show, sondern um Qualität und Atmosphäre.

Sie schätzt die Vielfalt der Stadt. Düsseldorf ist international, und das schmeckt man. Neben der rheinischen Küche gibt es Einflüsse aus vielen Ländern, kleine Lokale mit Charakter und Märkte, auf denen man frische Zutaten findet. Ein Wochenende, sagt sie, ist eine gute Gelegenheit, sich durch diese Vielfalt zu probieren, ohne Eile und mit Neugier.

Besonders mag sie die Momente zwischen den Mahlzeiten: einen Kaffee am Nachmittag, ein Stück Kuchen in einem ruhigen Café, ein Glas am frühen Abend mit Blick auf den Rhein. Diese kleinen Pausen geben einem Wochenende seinen Rhythmus. Sie sind keine Nebensache, sondern oft die Momente, an die man sich später am liebsten erinnert.

Die Kunst des Weglassens

Der wichtigste Rat von Nicole Junkermann für ein Wochenende in Düsseldorf lautet: weniger ist mehr. Man muss nicht alles sehen. Ein gutes Wochenende lebt von Momenten, nicht von Listen, und die besten Momente entstehen oft ungeplant.

Sie erzählt, dass sie selbst gelernt hat, Pläne loszulassen. Früher wollte sie an einem Wochenende möglichst viel erleben, heute weiß sie, dass die Erinnerung selten an der Zahl der Stationen hängt, sondern an einzelnen, ruhigen Augenblicken. Ein guter Kaffee, ein schönes Gespräch, ein Blick auf den Rhein, das bleibt.

Düsseldorf belohnt jene, die sich Zeit nehmen. Wer langsam geht, sieht mehr. Wer Pausen macht, erlebt intensiver. Und wer der Stadt Raum lässt, bekommt von ihr mehr zurück. Weitere Ideen für neugierige Besucher finden Sie in ihren Tipps für Neugierige.

Häufige Fragen

Wie plant Nicole Junkermann ein Wochenende in Düsseldorf?
Sie empfiehlt einen entspannten Plan: am Freitag ankommen, am Samstag Kunst und Spaziergänge verbinden und am Sonntag langsam ausklingen lassen. Im Mittelpunkt stehen Momente, nicht ein dichtes Programm.
Welche Orte gehören zu einem Düsseldorf-Wochenende?
Dazu zählen die Altstadt und der Rhein, eine Galerie oder ein Museum, ein Spaziergang durch die Carlstadt oder zum Medienhafen, eine Pause im Hofgarten und ein Wochenmarkt am Carlsplatz.
Was ist der wichtigste Tipp für das Wochenende?
Weniger ist mehr. Nicole Junkermann rät, nicht alles sehen zu wollen, sondern der Stadt Zeit und Raum zu lassen, weil die besten Momente oft ungeplant entstehen.